Am Ende zählt Wissen. Wahrnehmungen zur Palliativbetreuung und partizipative Wege der Erstellung von Informationsmaterial

Projektbeschreibung

 Die Masterarbeit mit dem Titel „Am Ende zählt Wissen“ ist Teil des 
Forschungsprojekts „Soziale Arbeit gemeinsam gestalten. Die Herstellung von Informationsmaterial zu Theorie und Methodik Sozialer Arbeit mit und für Nutzer*innen“. Innerhalb dieses Forschungsrahmens entstehen mehrere partizipative Projekte zur  Entwicklung niederschwelliger Informationsmaterialien  in unterschiedlichen Handlungsfeldern Sozialer Arbeit. Das dargestellte Projekt fokussiert sich dabei auf den  Bereich der Palliativbetreuung und die Rolle der Sozialen Arbeit.  

Im Rahmen des Projekts wird untersucht, wie Palliativbetreuung in Österreich wahrgenommen wird und welche Anforderungen sich daraus für die Entwicklung verständlicher Informationsmaterialien ergeben. Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse über Palliativbetreuung in eine Form zu übersetzen, die für Nutzer*innen nachvollziehbar, alltagsnah und zugänglich ist. Gleichzeitig sollen Informationsmaterialien entstehen, die Vorurteile reduzieren, Unsicherheiten abbauen und einen leichteren Zugang zum Thema ermöglichen. Ein zentraler Bestandteil der Arbeit ist dabei der partizipative Forschungsansatz. Nutzer*innen werden nicht ausschließlich befragt, sondern aktiv in die Entwicklung des Informationsmaterials eingebunden. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die Inhalte nicht nur fachlich fundiert, sondern auch verständlich, relevant und praxisnah gestaltet werden. 
Partizipation wird dabei als gemeinsamer Prozess der Wissensproduktion verstanden, in dem Perspektiven, Erfahrungen und Bedürfnisse der Zielgruppe unmittelbar berücksichtigt werden.